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INSTRUMENTE DER KLANGANWENDUNGEN

Klangschalen, Gongs, Zimbeln und Glocken sind die wichtigsten Instrumente der Klanganwendungen.

Unsere Klanginstrumente

KLANGSCHALEN

Klangschalen werden angeschlagen oder angerieben und erzeugen dabei eine lang anhaltende intensive und sehr wohlklingende Klangfülle. Manche Klangschalen geben Energie und Klang nach außen, andere wiederum nach innen ab oder sind Mischformen.  Ihre Wirkung kann beruhigend aber auch anregend und vitalisierend sein. Eine ausklingende Klangschale, führt uns in die Stille, zur Ruhe und zur Hingabe.

Ein breites Klangspektrum bestehend aus Grundton und Obertönen, ein Ineinander weben der Töne, schaltet schnell den rationalen Verstand aus, entspannt und lenkt die Achtsamkeit auf die innere Wahrnehmung. Klangschalen berühren uns zu tiefst in unserer Seele.

Beschaffenheit

Klangschalen werden in verschiedenen Größen, Formen und Tonabstufungen angeboten. Die Qualität der Schwingung und der  Klang der Schale hängen von der Metallzusammensetzung ab.

Als hochwertige Klangschalen werden sie in Handarbeit aus verschiedenen Metallen in einem äußerst komplexen Prozess hergestellt.

Eine Klangschale sollte 7 Metalle enthalten,  so ein Metall für jeden der sieben klassischen Planeten:

Gold  *  Silber   *   Quecksilber   *   Kupfer  *  Eisen  *  Zinn   *   Blei

Sonne   *   Mond  *  Merkur   *   Venus   *   Mars  *  Jupiter  *  Saturn

 

Geschichte der Klangschalen

Der Ursprung der Klangschalen liegt im gesamten Himalaya Gebiet, dem Tibet und den Nachbarländern Indien und Nepal,  wo sie seit über 5000 Jahren zur Selbstfindung, Meditation, Heilung,  zu  Einweihungen, Astralreisen und auch zu schamanistischen Zwecken eingesetzt wurden.

Oft wurden sie auch als Alltagsgegenstände verwendet zb. als Essschalen oder zu Hochzeiten verschenkt oder wie ursprünglich vermutet, zur Aufbewahrung von Lebensmitteln benutzt.

In Japan, China und Thailand werden Klangschalen zu rituellen Zwecken in buddhistischen Tempeln und Zen-Klöstern eingesetzt. Auch Buddha war mit einer Klangschale abgebildet.

Zu uns kamen die Klangschalen mit tibetischen Mönchen, die nach der Besetzung Tibets durch China im Jahr 1959 in den Westen flohen.

Heute werden die Klangschalen zu Meditationszwecken, zur Klangtherapie und zur Klangmassage verwendet.

Das Interesse an diesen schönen und geheimnisvollen Schalen wächst ständig weiter.

 

GONGS

Die Gongs sind machtvolle und optisch beeindruckende Klanginstrumente mit einer geradezu magischen Ausstrahlung. Sie stammen aus der Bronzezeit.
Der Übergang von der körperlichen zur emotionalen seelischen Wirkung ist bei den Gongs sehr direkt. Das hervorgerufene Spektrum an Empfindungen ist gewaltig und vielschichtig.

Der Gong bewegt den Menschen und vermag oft in die Tiefe der Seele durchzudringen. Der Gong weckt und stärkt die positiven, lebenserhaltenden Kräfte im Menschen.

Der Feng Gong symbolisiert das weibliche Prinzip.

Dieser Gong ist sehr tragend und obertonreich, was beim Erleben zu einem Gefühl des Schwebens führen kann. Sein Klangcharakter ist eher tief und er fängt bei stärker werdendem Schlag kräftig zu vibrieren an. Dadurch entstehen wellenförmige Klänge mit großem Volumen.

Der Feng Gong ist eine fast flache Scheibe aus poliertem Messing. Wegen seinem strahlenden Glanz wird er manchmal auch als Sonnengong bezeichnet.

Ein Feng Gong eignet sich gut zur energetischen Reinigung von größeren Räumen und ist auch optisch ein Schmuckstück.

Der Tam-Tam Gong  symbolisiert das männliche Prinzip.

Er hat eine kraftvolle Schwingung und  besitzt ein sehr großes Bandspektrum an Tönen. Sein Klangcharakter ist sehr voluminös und reicht von sehr tiefen (große Gongs) bis zu eher höheren Tönen (kleine Gongs). Die für die Tonerzeugung maßgeblichen Schwingungen nehmen zum Mittelpunkt zu.

In Handarbeit gefertigt und besteht der Tam Tam Gong aus einer geschwärzten Metalllegierung mit glänzend poliertem Ring. Die Herstellung eines Gongs dauert ca. 1 Woche und wird von 5 Personen gleichzeitig bearbeitet.

KLANGLIEGE

Die Klangliege ist ein großes Liegemonochord, auf dem ein zu Bespielender liegt und bespielt wird.

Dieses Obertoninstrument wurde speziell für die musiktherapeutische Arbeit entwickelt und ausgelegt. Die Unterseite meiner Klangliege ist mit ca. 30 Saiten bespannt, welche den Klang ausmachen. Streicht man über die Saiten entsteht ein mächtiger und zugleich sanfter obertonreicher Klang der den gesamten Resonanzboden und die Liegefläche in angenehme Schwingung versetzt.  Auf diese Weise wird der Klang für den darauf Liegenden spürbar gemacht und der Körper selbst wird zum Resonanzraum.

Diese intensive, ganzkörperliche Klangerfahrung im Hören und Fühlen ermöglicht eine heilsame Tiefenentspannung.

MONCHORD

‚Monochord’ bedeutet im eigentlichen Sinn ‚eine Saite’. Mein Monochord besteht aus einem länglichen rechteckigen Resonanzkasten, der auf beiden Seiten mit vielen Saiten bespannt ist, die ein oder beidseitig auf ein und denselben Ton gestimmt sind. Durch die aufrechte Position lassen sich die beiden Saitenebenen, die im Oktavabstand zueinander gestimmt sind, gleichzeitig anregen.

Das Monochord wurde schon im Altertum verwendet. Am bekanntesten sind die Arbeiten des Pythagoras, der mit Hilfe des Monochordes die Beziehungen zwischen Musik und Mathematik beweisen konnte. Aber auch schon vor Pythagoras wurde das Monochord in der Musiktheorie, Harmonik, Astronomie, Architektur und Meditation in nahezu allen Ländern der Welt verwendet. In neuerer Zeit hat das Instrument auch in die Musiktherapie Einzug gehalten und wird dort vor allem durch seinen obertonreichen Klang sehr geschätzt.

Die Saiten des Monochords werden zum Schwingen gebracht, in dem man mit den Fingern leicht über sie hinwegstreicht und so die einzelnen Saiten in regelmäßigen Abständen an zupft. Dieses zeitlich versetzte Anzupfen der Saiten bewirkt, dass sich Schwingungen der Grundtöne in regelmäßigen Abständen überschneiden und dadurch neue Schwingungen und Obertöne deutlich hervortreten und mehr als bei anderen Instrumenten hörbar werden.

Es entsteht ein perlender, leichter Klang, der an Wellen oder Meerrauschen erinnert. Die Schwingungen und Resonanzen übertragen sich dabei auf den Körper.

Ein Monochord ermöglicht ein Klangerlebnis, welches sowohl über die Ohren als auch über die Schwindungen und Vibrationen aufgenommen werden kann. Die Wirkung wird in der Regel als anregend und aufbauend empfunden und kann ebenso wie die Klangliege, Verspannungen und Verkrampfungen lösen.

Dieses Instrument ist besonders geeignet für Obertonmusik, Meditation und Therapie oder zum Experimentieren mit harmonikalen Gesetzmäßigkeiten.

GLOCKE

Die Tempel- oder auch Meditationsglocke ist ein altes traditionelles Ritualinstrument.

Die Glocke symbolisiert das Element Luft, die Leere. Sie vereinigt die weibliche und die männliche Energie und wirkt ausgleichend.

Die Glocke kann normal geläutet oder mit einem Holzklöppel angerieben werden. Zart klingende Töne erzeugen Leichtigkeit und Heiterkeit und bringen sanft die Gedanken ins hier und jetzt zurück. Die hellen Töne ziehen positive Energien an und führen uns in tiefe meditative Zustände.

ELFENHARVE

Die Elfenharve ist ein ziemlich neuartiger Intervall-Klangkörper in ausgewogener Ellipsenform. ‘Monochord’ wäre nicht die richtige Bezeichnung, denn hier ist nichts mehr ‘mono’! 3 verschiedene Töne in harmonischen Intervallen sind zu hören, sobald man die Elfe sacht anstreicht: 2 silberne Bass-Saiten, auf ‘A’ gestimmt, dann folgen 28 Stahlsaiten in 2 Stärken, jeweils paarweise abwechselnd auf ‘d’ und ‘a’. Durch die Intervallstimmung der Stahlsaiten erklingen natürlich auch die Obertöne im gleichen Quinten-Intervall.

Die Elfenharve erzeugt nie gehörte Klangwelten von Obertönen. Ihre gemischten Elfenchöre sind einfach unberechenbar, manche Töne blinken nur kurz auf und werden nie wieder gehört, dann wiederum glaubt man ein Raunen und Flüstern zu hören… Das Spielen auf der Elfenharfe ist magisch und wundervoll.

ZIMBEL

Zimbeln sind ein traditionelles Ritualinstrument, welches im tibetischen Buddhismus verwendet wird, um bestimmte Abschnitte im Ritual zu betonen.

Sie erzeugen einen hohen, durchdringenden Klang, der klar und reinigend ist, aber auch dissonant und herausfordernd sein kann. Ihr Klang soll aufwecken und unsere Aufmerksamkeit und Konzentration vertiefen. Er wird besonders stark im Kopfbereich wahrgenommen, öffnet unsere Sinne, schafft Verbindung zum Geistigen, fördert die Kreativität, bringt Klarheit und Wachheit.

Bei der Klangtherapie kommen sie vor allem im Bereich der Chakras zur Anwendung, hier gilt es die Energie der Chakren zu harmonisieren. Zimbeln werden gern zum Abschluss einer Behandlung eingesetzt.

SHANTI

Das Shanti, ein Zaphir–Klangspiel, gibt es in 5 verschiedenen Klangstimmungen, die jeweils unterschiedliche Klangspiele und Melodien erzeugen. Sie werden in Handarbeit angefertigt.

Der Korpus eines Shantis besteht aus einer Röhre mit 65mm Durchmesser und einer Länge von 125mm. Es ist ein zylindrischer Resonanzkörper, der in den harmonischen Abmessungen des ‘goldenen Schnitts’ angefertigt ist. Am unteren Ende der Röhre ist horizontal eine runde Metallplatte eingearbeitet, auf der präzise gestimmte Klangstäbe aus einem speziellen Metall in einem Kreis senkrecht aufgelötet sind. Durch Bewegung des Shantis schlägt ein Klöppel in der Mitte an die Stäbe und erzeugt fein abgestimmte Klangfolgen.

Zu hören sind harmonische, sehr melodiöse Akkorde, geradezu liebliche und sphärische Klänge, die unser Innerstes ansprechen.

In Assoziationen zu den natürlichen Schwingungen der Jahreszeiten, der Elemente und der Chakras, werden diese wunderschönen Klangspiele gerne im Bereich der Musik-Therapie eingesetzt, für die Entspannung, die Meditation, das Beenden einer Meditation oder einfach zum Wohlfühlen. Es ist eine harmonische Melodie die sofort verzaubert.

OCEAN DRUM

Die Oceandrum ist eine flache Rahmentrommel, die beidseitig mit einem durchsichtigen weißlichen Naturfell bespannt und im Inneren mit Tausenden von kleinen Metallkugeln gefüllt ist.

Das Wiegen des Oceandrums lässt optisch und akustisch täuschend echtes Meeresrauschen entstehen.

Seine Wirkung ist entspannend, beruhigend und erdend .

SANSULA

Die Sansula ist ein Lamellophon oder Daumenklavier und eine  Weiterentwicklung der klassischen afrikanischen Kalimba.

Sie besteht aus einem, mit Trommelfell bespannten Holzring auf dem Metallzungen, die exakt, meist pentatonisch, gestimmt sind und in unterschiedlichen Längen und Stärken montiert sind. Der hohle Raum im Inneren verstärkt die Töne enorm und ist somit ein großartiger Resonanzraum.

Das Instrument wird mit beiden Händen gehalten und die Daumen zupfen an den Metallstäben.

Es entstehen feine leise Töne, die rhythmisch vielfältig ausgespielt werden können. Auf einer Unterlage gespielt, lässt sich durch Anheben und Absenken des Instrumentes ein intensiver Vibrato- oder Wah-Wah-Effekt erzeugen. Man kann die Töne damit richtig “sprechen” lassen oder sehr sphärische raumfüllende Klänge erzeugen.

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